Das Bitcoin-Treasury-Unternehmen Strategy gilt als größter einzelner Anleger der ältesten Kryptowährung der Welt: Fast 630.000 BTC-Token hält das Unternehmen derzeit mit einem Gesamtwert von aktuell über 71 Milliarden US-Dollar. Dabei sammelt das Unternehmen unter dem Bitcoin-Enthusiasten Michael Saylor bereits seit 2020 Bitcoin und gehört damit ganz klar an die Spitze der BTC-Investoren. Für viele Anleger ist Saylor ein Vorbild, der selbst bei fallenden Kursen investiert und bei steigenden Kursen nicht verkauft.
Jetzt gab es allerdings große Kritik an dem Unternehmen, nachdem Saylor die Aktienmissionsrichtlinien seines Unternehmens verändert hat. Wir verraten, was genau dahintersteckt und ob die Kritik tatsächlich gerechtfertigt ist.
MSTR-Investoren verlieren Vertrauen: Strategy-Aktie bricht ein
Viele Jahre lang hatte das Saylor-Unternehmen MicroStrategy zum Schutz der Anleger der MSTR-Aktie den Grundsatz, dass keine neuen Aktien unter dem 2,5-fachen des Nettovermögens (mNAV) verkauft werden durften. Das sollte dafür sorgen, dass einerseits Stabilität geboten wird, andererseits Saylor den MSTR-Wert der Aktionäre nicht willkürlich aufweichen konnte. Diese Richtlinie wurde jetzt allerdings abgeschafft – sehr zum Missfallen der MSTR-Investoren, die gerade über die sozialen Medien wütend und enttäuscht reagierten.
Auch die Aktie des Unternehmens spürte den Vertrauensverlust und verlor in den vergangenen Tagen fast 10 Prozent an Wert und sogar 20 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Ein klares Indiz dafür, dass viele Anleger ihre Gelder jetzt lieber in andere Projekte investieren, bevor Saylor sich dazu entschließt, die Aktie aufzuweichen. Der Finanzanalyst Jacob King warnte in seinem Tweet Anleger sogar davor, dass Saylor einen Rugpull durchziehen könnte, indem er seine BTC-Anteile teuer verkauft und den gesamten Markt damit crasht.
Strategy today announced an update to its MSTR Equity ATM Guidance to provide greater flexibility in executing our capital markets strategy. pic.twitter.com/xSwwcWubIq
— Michael Saylor (@saylor) August 18, 2025
Saylor selbst begründet diesen Schritt damit, dass er eine „größere Flexibilität bei der Umsetzung unserer Kapitalmarktstrategie“ erzielen wolle (siehe Tweet oben). Aktuell kann Strategy jedoch alleine im Jahr 2025 auf eine Rendite von über 25 Prozent zurückblicken, die durch den regelmäßigen Einkauf von BTC-Token entstanden ist. Dabei handelt es sich hier um das Verhältnis zwischen den emittierten MSTR-Aktien und dem durch Strategy erworbenen Bitcoin.
Klar ist auch, dass sich Michael Saylor von der Kritik wohl kaum beeinflussen lässt: Er möchte weiterhin große Summen in den BTC-Token investieren und so die größte Bitcoin-Reserve der Welt weiter ausbauen.
Langfristig dürften dann auch die Gewinne steigen, denn viele Krypto-Experten gehen davon aus, dass Bitcoin am Ende des Jahres einen Wert zwischen 150.000 und 250.000 US-Dollar erreichen wird. Davon dürften dann auch Layer-2-Projekte wie Bitcoin Hyper profitieren, die in den vergangenen Wochen bereits stark in den Mittelpunkt vieler Anlagestrategien gerückt waren.
Über 11 Millionen US-Dollar im Presale: Bitcoin Hyper-Nachfrage explodiert
Wie stark die Nachfrage nach Layer-2-Lösungen für das Bitcoin-Mainnet explodiert, zeigt nicht nur ein Blick auf etablierte Anbieter wie das Lightning Network, sondern auch auf junge Projekte wie Bitcoin Hyper. Letzteres dürfte viele Nutzer und Anleger bereits im Presale durch einen vollkommen neuen Ansatz überzeugen: Als erste Bitcoin-L2-Skalierungslösung überhaupt wird das Projekt über die Solana Virtual Machine (SVM) entwickelt, wodurch es Zugriff auf sämtliche Vorteile der Solana-Blockchain bietet. Dazu gehören unter anderem die hohe Geschwindigkeit sowie die besonders niedrigen Gebühren – gerade im Gegensatz zur Bitcoin- oder Ethereum-Blockchain.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Bitcoin Hyper-Blockchain soll bereits im laufenden dritten Quartal 2025 herausgebracht werden. Danach soll direkt eine Expansion in die Bereiche DeFi, Gaming und NFTs über Partnerprojekte folgen. Außerdem ist eine DAO-Governance geplant, die im ersten Quartal 2026 implementiert wird.
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Über 11 Millionen US-Dollar wurden in der Vorverkaufsphase bereits gesammelt, was ein klarer Indikator für die hohe Nachfrage nach der neuen Bitcoin-L2 ist. Das dürfte auch daran liegen, dass Bitcoin Hyper im Gegensatz zum BTC-Mainnet wesentlich weniger Energie benötigt und gleichzeitig effizienter arbeiten kann.
Auch das erste Staking-Angebot dürfte viele Anleger überzeugen: Wer noch heute in den HYPER-Token investiert, kann diesen direkt im Staking-Pool festsetzen. Hier wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels eine jährliche prozentuale Rendite (APY) von 100 Prozent geboten.
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